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#KulturMachtPotsdam: Gespräch mit Torsten Wiegel
#KulturMachtPotsdam: Gespräch mit Torsten Wiegel
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14467 Potsdam • Schiffbauergasse 4 E
Di  10. Feb.   17:00 Uhr  Eintritt frei
Tickets unter:

0331 73042626

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#KulturMachtPotsdam: Gespräch mit Torsten Wiegel

Auftaktgespräch mit dem Kulturbeigeordneten der Stadt Potsdam über die Kürzungen im Kulturetat

2026 sind in nahezu allen Kulturbereichen Kürzungen im Kulturetat von 500.000 € geplant. Weitere drastische Kürzungen sollen von 2027 bis 2029 mit Einschnitten in der Struktur der Kulturlandschaft Potsdams umgesetzt werden. Deshalb lädt #KulturMachtPotsdam zu einem Gespräch mit Torsten Wiegel, dem Kulturbeigeordneten der Stadt Potsdam, ein.

Anmeldung: kommunikation@kulturmachtpotsdam.de

Hintergrund: Im Interview der MAZ vom 29. Januar äußert sich Herr Wiegel zu den geplanten Sparmaßnahmen (Konsolidierungsprogramm) und versucht, sich zu erklären. Es ist bedauerlich, dass sich nach dem letzten Jahr mit runden Tisch, Diskussionsrunden und Demonstrationen nichts an der Kommunikation geändert hat. Wieder erfahren Kulturträger über ihre Finanzen erst über Nachfragen beim Kulturamt oder aus der Zeitung.

Und laut MAZ-Interview geht es dabei nicht nur um Kürzungen im Kulturetat, sondern in Abstimmung mit Frau Aubel im Kulturentwicklungsplan ab 2027 vor allem auch um strukturelle Veränderungen im Kulturbereich. Es scheint bereits beschlossen, ganzen Einrichtungen die finanzielle Unterstützung in Zukunft zu entziehen, ohne Kulturpolitik oder die Kulturschaffende bisher in Diskussionen einzubeziehen!

MAZ-Artikel: "Strukturentscheidungen heben wir uns für den Doppelhaushalt 2027/28 auf. 2027 werden wir einen Kulturentwicklungsplan erstellen."

Potsdam als Landeshauptstadt strahlt bisher mit seiner Kulturlandschaft über sich hinaus in die Region und in die Welt. Kultur trägt hier bisher erfolgreich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei, schafft eine lebenswerte Stadt, bietet kulturelle Bildungsangebote für alle und generiert Einnahmen. Nachdem die Stadtverordneten in 2019 die schrittweise Verbesserung der Arbeitsgrundlagen vor allem auch der Mitarbeitenden im Freien Kulturbereich beschlossen haben soll nun in der Kultur dramatisch gespart werden, ohne zuvor einen gemeinsamen Diskussionsraum zu öffnen und Akteure wie Kulturpolitik einzubinden. So werden im Alleingang Tatsachen geschaffen.