T-Werk

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3 Kurzstücke
3 Kurzstücke
T-Werk
14467 Potsdam • Schiffbauergasse 4E
Fr  26. Feb.  22:00 Uhr
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Studiengang Figurentheater der HMDK Stuttgart

3 Kurzstücke

Annina Mosimann Zürich
>>Masa Mater
Eine kosmische Geschichte über den Kreislauf des Lebens

Am Anfang war die Mutter. Es ist eine immer gleiche Abfolge: Körper gebären, verschlingen sich und lösen sich gleichsam ineinander auf; ein animalischer und kosmischer Kreislauf zugleich. Diese Geschichte erzählt davon, von Nähten und Öffnungen und vom aufgehenden Teig in Baba Jagas Küche.

Annina Mosimann, 1991 in Bern geboren, entwickelte bereits während ihres Studiums der bildenden Kunst in Luzern ein Interesse an „bewegten Dingen“. Nach mehreren Assistenzen an Puppentheatern in Ecuador und Chile kehrte sie nach Europa zurück, wo sie seit 2017 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Figurentheater in Stuttgart studiert.

Idee, Konzept, Spiel: Annina Mosimann
Künstlerische
Betreuung:
Prof. Julika Mayer
Betreuung Licht & Raum: Joachim Fleischer

Dauer: 15 Min.

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Adeline Rüss Potsdam
>>Als ich Gabel war
Eine objektophile Begegnung

Adeline Rüss richtet in ihren Stücken den Fokus auf das Seltsame im Alltäglichen, auf das Absonderliche im Profanen. In „Als ich Gabel war“ untersucht sie die Schönheit und Grazilität eines gewöhnlichen Utensils, einer Gabel. Scharren auf dem Holztisch. Die Gabel streckt sich einer Person entgegen. Haut trifft auf Metall. Dieses Kurzstück ist eine zärtliche Annäherung an das Spitze und erzählt von der Vereinnahmung durch ein alltägliches Objekt.

Adeline Rüss machte zunächst eine Ausbildung als Töpferin und studiert seit 2017 Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Mit verschiedenen Ensembleproduktionen sowie mit ihrem Stück „Von Ameisen, Briefen und Geknister“ spielte sie bereits auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals in Europa.

Spiel, Idee, Konzept: Adeline Rüss
Künstlerische
Betreuung:
Prof. Stephanie Rinke
Lichtbetreuung: Joachim Fleischer
Bühnenbildbetreuung: Arne Bustorff

Dauer: 10 Min.

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Liesbeth Nenoff Leipzig
>>Schöne Jugend
Begegnung mit der eigenen Endlichkeit

Frei nach dem Motto „Hübsch hässlich habt ihr’s hier“ untersucht Liesbeth Nenoff in diesem Kurzstück die Bandbreite zwischen vollendeter Ästhetik und grausamer Hässlichkeit. Mittels Projektionen auf ihrem Körper konfrontiert sie das Publikum mit der Endlichkeit des Seins. „Schöne Jugend“ ist eine Darstellung des unsagbar Abstoßenden. Wir befinden uns im Zerfall und werden den Blick nicht abwenden.

Liesbeth Nenoff studierte in Leipzig Kunstpädagogik, bevor sie nach zwei Regieassistenzen am Gewandhaus und einem Praktikum im Lindenfels Westflügel seit 2017 Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart studiert. Sie ist Mitstreiterin im Miniaturtheaterkollektiv „Blickkisten“ und gastierte mit mehreren Inszenierungen auf verschiedenen Theatertreffen, wie zum Beispiel auf dem Festival at.tension, beim Kurz.Theaterspektakel, der IMAGINALE, dem Straßentheaterfestival in Aurillac sowie dem Fem Fest.

Spiel, Idee: Liesbeth Nenoff
Künstlerische
Betreuung:
Florian Feisel
Beratung+Licht: Joachim Fleischer

Dauer: 10 Min.

Eintritt:
PG B: 7 Euro [Gruppenpreis für alle drei Kurzstücke] (Abendkasse: +2 Euro)
Tagesticket: 18 Euro / erm. 12 Euro / SchülerIn 8 Euro (Abendkasse: +2 Euro)
Festivalticket: 30 Euro / erm. 20 Euro / SchülerIn 12 Euro (Abendkasse: +2 Euro)