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Die Räuber
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NEUES GLOBE THEATER

Die Räuber

Von Friedrich Schiller

Maximilian, regierender Graf von Moor, hat zwei ungleiche Söhne. Franz, der jüngere, hasst seinen Bruder Karl. Er neidet ihm das Erbe, das dem Erstgeborenen zusteht, neidet ihm seine Braut, die Liebe des Vaters, die alles verzeiht, und auch das ungezügelte Studentenleben. Franz, der alles entbehrt, will Herr sein und es gelingt ihm, das Band zwischen dem Vater und Karl zu zerschneiden. Karl zum Räuber, zum Gesetzlosen geworden, zieht in einen Krieg gegen das Establishment, während Franz, als neuer Herr auf Schloss Moor, ebenfalls den Terror zum Herrschaftsprinzip erhebt.
Neben dem familiären Konflikt ist das zentrale Motiv der Figuren das Verhältnis von Gesetz, Gerechtigkeit, Moral und persönlicher Freiheit. Die Brüder werden zu Outlaws, die bis in die letzte Konsequenz hinein, alles um sich herum mit in den Abgrund ziehen und dabei selbst verglühen.

Das NEUE GLOBE THEATER ist eine erst kürzlich gegründete Kompanie, deren Akteure mehrere Jahre erfolgreich bei SHAKESPEARE und PARTNER gespielt und inszeniert haben. Mit dem deutschen Klassiker „Die Räuber“ von Friedrich Schiller verbindet das Ensemble den Sturm und Drang mit epischer Dramaturgie und der Spielweise des Elisabethanischen Theaters zu Shakespeares Zeiten.

Regie: Andreas Erfurth
Spiel: Sebastian Bischoff, Rike Joeinig, Saro Emirze, Kai Frederic Schrickel, Petra Wolf, Urs Stämpfli
Ausstattung: Ulrike Eisenreich
Musikalische Leitung: Anton Nissl
Dramaturgie: Kai Frederic Schrickel
Regieassistenz: Janine Gottwald
Ausstattungsassistenz: Alicia Ohntrup
Technik: Kai Dommert

Dauer: 150 Min. (inkl. 1 Pause)