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Borders Are Boring and Nations Are Nuts
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Constantino Ciervo

Borders Are Boring and Nations Are Nuts

Performance mit Gespräch

Das museum FLUXUS+ präsentiert anlässlich der Katalogvorstellung zur aktuellen Ausstellung OUT LOOK von Costantino Ciervo – die Performance „Borders Are Boring and Nations Are Nuts", mit anschließendem Gespräch mit dem Künstler und Potsdamer DarstellerInnen.

Costantino Ciervo widmet sich in seinen Arbeiten Themen wie dem Welthandel, Fragen der Identität, Geschlechterrollen, dem Wandel oder der Kontinuität von politischen Machtverhältnissen und der Rolle von Nationalstaaten und deren Grenzen. Unter Berücksichtigung sich wandelnder politischer Gegebenheiten rückt der italienische, in Berlin lebende, Künstler Costantino Ciervo in einer Neuinterpretation seiner Performance Aspekte der Migration stärker in den Fokus. War sie 2016 als Aufforderung zur Identifikation mit einer transnationalen Europäischen Idee gemeint, so erwies sie sich, in zeitlicher Nähe zur 2015 ansteigenden Migrationsbewegung, als Aufforderung, Konzepte von Grenzen und Nationen zu überdenken. Die Performance ist auch Ausdruck einer Willkommenskultur, mit der viele BürgerInnen sich seinerzeit identifizierten.

Die Frage, inwieweit sich Geschichten Geflüchteter oder Migrationsbewegungen sowohl in historischer als auch in der zeitgenössischen Kunst widerspiegeln, wird in einer anschließenden Diskussion gemeinsam mit dem Publikum erörtert. Darin geht es auch um die Frage, inwieweit und auf welche Weise Kunst die sehr persönlichen und individuellen Schicksale von Geflüchteten verhandeln kann, ohne Stereotypen zu bedienen oder einer Projektion vom „Leid des Anderen“ zu erliegen.

Costantino Ciervo (geb. 1961 in Neapel, Italien) lebt und arbeitet in Berlin, Deutschland. Ciervo ist einer der führenden Pioniere der interaktiven Videoinstallation und Skulptur. Er studierte Ökonomie und Politikwissenschaften an der Universität für Wirtschaft und Handel, Neapel und Philosophie und Kunstgeschichte an der Technischen Universität, Berlin. 1993 nahm er an der Biennale von Venedig, Italien, teil. Er wurde 2004 für den 11. Marler Videokunstpreis nominiert und 2006 für den Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste, Berlin. Seit 2009 ist er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. 2012 war er Stipendiat der Hans and Charlotte Krull Stiftung, Berlin.

Dauer: ca. 30 min. mit anschließendem Gespräch zum Thema: „Migration im Spiegel zeitgenössischer Kunst“ mit Philipp John u.a.

Anmeldung: museum FLUXUS+ 0331 6010 89 24

EINTRITT FREI

Museum FLUXUS