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Agha Mohammad Khan
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Amata Theatre Group (Iran)

Agha Mohammad Khan

Bewegungstheater (Deutschland-Premiere)

Agha Mohammad Khan war ein König, den die Frauen einen Mann von Bedeutung nannten, der aber nie eine Frau küssen und zärtlich zu ihr sein konnte. Ein König, dessen Stimme einen Widerspruch zur Männlichkeit darstellte, da seine Feinde ihn entmannten. Und ein König, der schreckliche Fehler machte und dem die Macht aus den Händen fiel. Das Stück ist wie ein Traum, in dem der Träumer sich dessen bewusst ist, dass er träumt. Ein atmosphärisches Gemälde in der Einfachheit des Zen, das mit einem extrem kontrastierenden Licht- und Farbenspiel um das Unsichtbare kreist und mittels einer Art szenischer Kalligraphie aus Schweigen und Schmerz die Innenwelt eines tragischen Herrschers nachzeichnet.

Die Amata Theatre Group wurde 2015 von drei Schauspielstudenten der Universität Teheran gegründet. Das Ziel der Gruppe ist ein Theater, das auf der Geschichte, Tradition und Kultur des Irans basiert. Dabei nutzen sie atmosphärische Bilder, die u.a. von Robert Wilson inspiriert sind. Ein wesentliches Anliegen der Kompanie ist es darüber hinaus, die Theatertraditionen von Ost und West miteinander zu verbinden.

Amata Theatre Group (Iran) 
Agha Mohammad Khan
Physical theatre (German Premiere)   

Agha Mohammad Khan was a king who was regarded by women as a man of importance, yet who was unable to kiss or show tenderness towards a woman. A king whose voice contradicted manliness, because his enemies had castrated him. And a king who made terrible mistakes and whose power escaped him. This play resembles a dream in which the person dreaming is aware that he is in a dream. An atmospheric painting with all the simplicity of Zen, which revolves around some invisible force in a highly contrasting interplay of light and colour. It traces the inner world of a tragic ruler by means of a staged calligraphy of silence and pain.


The Amata Theatre Group was founded in 2015 by three theatre students from Tehran University. The aim of the group is to develop a theatre based on the history, tradition and culture of Iran. In doing so, they use atmospheric imagery inspired by Robert Wilson, among others. Another major concern of the company is to connect the theatre traditions of East and West.

Regie: Navid Memar
Darsteller: Amir Hossein Bagherian, Niloofar Shayani, Niloofar Lari
Kostüme: Elahe Lotfi
Bühne: Ali Davodi
Licht: Mostafa Esfandiari
Ton: Kian Hossein
Video: Arman Moghaddam

Dauer: 80 Minuten, nonverbal
Preisgruppe: B

Mit freundlicher Unterstützung des Waschhaus Potsdam
Diese Aufführung wird unterstützt vom Goethe-Institut