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T-WERK

Carmina Burana
Aktuell | Fr. 10. September 19.30 Uhr

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Aktuell | Sa. 18. September 14.00 Uhr

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Carmina Burana

Moralisch-satirische Gesänge aus der Original-Handschrift

Ensemble Alta Musica & T-Werk

„O Fortuna, velud luna – O Fortuna, veränderlich wie die Phasen des Mondes“, so kennt man den Beginn der Carmina Burana von Carl Orff, durch dessen Vertonung sie im letzten Jahrhundert Weltruhm erlangten. Populär waren jene Lieder aus der umfangreichsten Sammlung weltlicher lateinischer Lyrik des Mittelalters schon zu ihrer Zeit. Voll zarter und derber Empfindungen verherrlichen sie die Liebe, beschreiben die Freuden und Leiden des Alltags und prangern Verderbtheit und Laster des Klerus und der weltlichen Potentaten an. Aus den moralisch-satirischen Dichtungen, aus den Trink- und Spielerliedern weht uns ein Hauch lebendigen Mittelalters entgegen, wobei viele der Texte durchaus nichts an Aktualität eingebüßt haben. Die Verfasser der Carmina Burana waren keineswegs herumziehende Vaganten, wie lange geglaubt wurde, sondern vor allem die großen Literaten ihrer Zeit, die aus Klerikerkreisen kamen. Wie keine andere Sammlung verkörpern die Carmina Burana das weltliche Mittelalter und berühren immer wieder die Kernpunkte mittelalterlichen Denkens: die Unbeständigkeit des Glücks und die Vergänglichkeit alles Irdischen.
„ … Bereits in der Eröffnung - Introitus - durch vier Schalmeien fühlte sich der Hörer weit in die Vergangenheit entrückt. Juliane Sprengel, Sopran, Anja Simon, Alt, und Caroline Schneider, im Wechsel als Altistin, Schalmei-, Drehleier- und Saitentambourinspielerin, dazu noch drei reine Instrumentalsolisten mit Blockflöten, Fiedel und Schalmeien. Auf hohem internationalem Interpretationsstand befand sich das Dargebotene. Klangvolle, ungekünstelte Gesangsstimmen neben schnörkelloses Instrumentalspiel … “
Märkische Allgemeine Zeitung

„Aber was da ... geradezu zauberhaft geboten wurde, vokal, instrumental, solistisch, auch szenisch, war schon erhebend genug … Einfach wunderbar! Greift solche mittelalterliche Hochkunst an das Herz, nach der Seele? Minutenlanger Applaus und eine Zugabe waren die Antwort.“
Potsdamer Neueste Nachrichten
Ensemble Alta Musica:
Juliane Sprengel – Sopran
Antonia Köpcke – Sopran
Anja Schuhmacher – Alt
Dagmar Jaenicke – Blockflöte & Pommer
Thomas Voehringer-Kuhnt – Pommer & Drehleier
Petra Prieß – Fidel
Rainer Böhm – Blockflöte, Schalmei & Saitentambourin

Musikalische Leitung: Rainer Böhm
Raum- und Lichtregie: Jens-Uwe Sprengel
Bühne: Heide Schollähn

Dauer: 60 min

Fotos: Göran Gnaudschun