Es ist Nacht. Der kleine Häwelmann aber will nicht schlafen. So kommt er auf die Idee, mit seinem Rollbettchen durch das Zimmer zu fahren. Er spannt sein Hemdchen auf wie ein Segel und beginnt hineinzublasen. Und tatsächlich, je mehr er bläst, desto schneller beginnt das Bett zu fahren. „Mehr, mehr“ ruft der kleine Häwelmann. Und schon geht es quer durch das Zimmer und kopfüber die Wände entlang. Verwundert sieht der Mond dieser wilden Fahrt zu und schickt ihm schließlich einen Mondstrahl durch das Schlüsselloch. Auf dem fährt der kleine Häwelmann aus dem Zimmer hinaus und in die Stadt hinein, dann in den Wald und später sogar in den Himmel, denn alle Welt soll ihn fahren sehen. In poetischen Bildern und mit viel Musik wird die Geschichte vom kleinen Häwelmann erzählt, der der Kraft der eigenen Träume und Wünsche vertraut und so Grenzen überschreitet, um Unmöglich scheinendes Wirklichkeit werden zu lassen.
„ ... Vielfarbige, aufregende, verrückte Träume. Wunderbar in Szene gesetzt durch originelle Spielideen, ein sehr bewegliches Bühnenbild und atmosphärisch dichte Musik ... und nicht zuletzt durch das mitreißende (Schatten-)Spiel von Eltern, Zauberern, Erzähler und des Jungen.
Die Kinder in der Vorstellung waren jedenfalls begeistert (...) kaum war das märchenhaft leichtfüßige Spiel zu Ende, nahmen sie die Spielfläche in Beschlag. Sie mussten reingucken ins fahrende Gitterbett, eins der vielen Schmusetiere streicheln oder auf die große Trommel schlagen. Ganz so, als wollten sie überprüfen, ob sie das alles nur geträumt hatten. Und kann man davon erzählen? Oder glaubt einem das sowieso keiner?“
Potsdamer Neueste Nachrichten, 20.12.2005
"Wobei die Reise auf der Bühne des T-Werks noch ein bisschen origineller ausfällt. Denn hier kommt die Stadt sogar in Häwelmanns Zimmer hineingefahren. ... die Mutter verwandelt sich in die Sonne und der Vater in den Mond. ... Es ist eine - im wahrsten Sinne - zauberhafte Welt, die hier entsteht."
Märkische Allgemeine, 20.12.2008
Die Kinder in der Vorstellung waren jedenfalls begeistert (...) kaum war das märchenhaft leichtfüßige Spiel zu Ende, nahmen sie die Spielfläche in Beschlag. Sie mussten reingucken ins fahrende Gitterbett, eins der vielen Schmusetiere streicheln oder auf die große Trommel schlagen. Ganz so, als wollten sie überprüfen, ob sie das alles nur geträumt hatten. Und kann man davon erzählen? Oder glaubt einem das sowieso keiner?“
Potsdamer Neueste Nachrichten, 20.12.2005
"Wobei die Reise auf der Bühne des T-Werks noch ein bisschen origineller ausfällt. Denn hier kommt die Stadt sogar in Häwelmanns Zimmer hineingefahren. ... die Mutter verwandelt sich in die Sonne und der Vater in den Mond. ... Es ist eine - im wahrsten Sinne - zauberhafte Welt, die hier entsteht."
Märkische Allgemeine, 20.12.2008
Regie: Jens-Uwe Sprengel
Spieler: Thomas Falk, Franka Schwuchow, Udo Koloska
Bühne: Heide Schollähn
Kostüm: Alexandra Bentele
Alter: ab 4 Jahren
Dauer: 45 min
Fotos: Göran Gnaudschun
Spieler: Thomas Falk, Franka Schwuchow, Udo Koloska
Bühne: Heide Schollähn
Kostüm: Alexandra Bentele
Alter: ab 4 Jahren
Dauer: 45 min
Fotos: Göran Gnaudschun
